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Was Persönlichkeitstrainer verdienen

Wer als Trainer im Bereich Management-Skills, Organisationsentwicklung oder Change-Management tätig ist,  verdient am besten. Trainer für Führungskompetenzen und Soft Skills erhalten das zweithöchste Honorar. Das bestätigen die Aussagen von 2.300 Trainern. In der „Honorar- und Gehaltsstudie 2013“ von managerSeminare sind diese zusammengefasst.

1.358 Euro beträgt der durchschnittliche Tagessatz für Anbieter von Kompetenz-Trainings in Management, Organisationsentwicklung oder Change-Management. Mit 1.244 Euro liegt das durchschnittliche Honorar von Trainern für Führungsfähigkeiten und Soft Skills knapp darunter. Im Gegensatz zu ersteren, bilden die Anbieter für Führungskräfte- und Sozialkompetenz-Trainings aber die deutliche Mehrheit der Trainer. 80 Prozent gehören ihrer Gruppe an.

Das liegt vor allem daran, dass Soft Skills ein breites Feld einnehmen. Von Topmanagern bis hin zu Auszubildenden finden sich Interessenten. Dementsprechend klaffen auch die Honorarspannen in diesem Bereich auseinander: Trainer, die hauptsächlich Führungskräfte schulen, erzielen im Durchschnitt einen Honorarsatz von 1.964 Euro. Deutlich geringer, mit durchschnittlich 578 Euro, fallen die Tagessätze für Weiterbildungsanbieter aus, die Soft Skills an Fachkräfte im Gesundheits-, Sozial- und Pflegedienst vermitteln.

Schlusslicht bezüglich des Gehalts, bilden Trainer aus der Fremdsprachen-, IT- und EDV-Branche.

6 Antworten zu “Was Persönlichkeitstrainer verdienen”

  1. Ich habe in den vergangenen Wochen immer wieder von Durchschnittshonoraren gelesen. Diese Studien bieten sicherlich einen repräsentativen Querschnitt, um ein „Gefühl“ für die anstehenden Projektbudgets zu erhalten . Dennoch ist es unerlässlich, dass unsere Honorare immer wieder individuell vereinbart werden. Die Range ist sehr vielschichtig und wir sollten alle darauf achten, dass unsere Leistungen und unsere Honorare in einem guten, transparenten und vertrauenswürdigen Verhältnis stehen, zumindest ist dies mein Anspruch.

  2. Auch ich sehe es so, dass sich Honorare an einer individuelle Leistung orientieren. Eine grobe Richtlinie ist natürlich von Vorteil. Zudem sollte das Honorar abhängig sein von der Ausbildung und nicht von dem Kreis, der geschult wird.

    Für mich liest es sich doch sehr merkwürdig, wenn hier steht „Deutlich geringer, mit durchschnittlich 578 Euro, fallen die Tagessätze für Weiterbildungsanbieter aus, die Soft Skills an Fachkräfte im Gesundheits-, Sozial- und Pflegedienst vermitteln.“ Während Dozenten bei Managern an die 2.000 Euro Tagessatz erhalten.

    Es kommt doch nicht drauf an „wem“ ich etwas vermittle, sondern „was“ ich vermittele.

  3. Ich stimme Ihnen zu. Doch muss bei den unterschiedlichen Honorarsätze eventuell auch an die jeweiligen Budgets der Zielgruppen gedacht werden: Könnte und würde sich zum Beispiel eine Pflegekraft eine derartige Fortbildung bei einheitlichen Preisen überhaupt leisten?

  4. Meiner Meinung nach zeigt sich an den Honoraren, dass Preise immer nur so hoch sind, wie jemand bereit ist für die entsprechende Leistung zu bezahlen. Und das liegt, sehr zum Leidwesen von uns Anbietern, im Auge des jeweiligen Nachfragers. Der entscheidet nämlich, ob er zu diesem Preis kauft oder nicht. Und wenn ich im Gesundheitswesen ein Training verkaufen möchte, dann werde ich damit leben müssen, dass dort die Bereitschaft mehr zu zahlen, recht schwer zu finden ist.

  5. Sicher wird eine Pflegekraft für eine Fortbildung nicht so viel Geld aufbringen (können) wie ein Unternehmen, das seine Manager weiterbilden möchte.

    Dennoch sollte das Angebot auch den Aufwand berücksichtigen, den die Vorbereitung für ein gutes Seminar beinhaltet.

    Dass Pflegekräfte zwar viel leisten müssen, sich aber keiner bereit erklärt, hierfür auch die Kosten zu übernehmen,ist das wirklich Traurige daran.

    Übrigens zahlen Weiterbildungswillige gern auch mal „mehr“, wenn sie sicher sein können, einen wirklichen Nutzen aus einer Fortbildung ziehen zu können.

    Immer ein niedriges Honorar auf den Markt zu schieben, der nicht „mehr hergibt“, trifft den Kern meines Erachtens nicht ganz.

  6. Ich bin mir nicht ganz sicher, auf welchen Eintrag Sie Bezug nehmen?

    Zitat: „Immer ein niedriges Honorar auf den Markt zu schieben, der nicht “mehr hergibt”, trifft den Kern meines Erachtens nicht ganz.

    MK:

    Manchmal verwundert es mich schon, wenn ich Angebote von Kollegen sehe und mich fragen muss, wie er/sie mit so einem niedrigen Angebot eine gute „Performance“ in der Konzeption, der Durchführung und der Nachbereitung anbieten will. Wir alle unterliegen betriebswirtschaftlichen Gesetzen, scheinbar verstehen wir sie aber nicht alle gleich gut.

    Angebot & Nachfrage regeln den Preis. Wenn Sie also der 100´ste Dozent sind, der Pflegekräfte ausbildet, dann dürfen Sie sich nicht wundern, dass Sie einen Käufermarkt (Angebotsmarkt) vorfinden und eben die „Einkäufer“ die Preise regeln. Sollten Sie sich jedoch auf „Spezialthemen“ konzentrieren, dann können Sie durch Ihre Spezialisierung einen höheren Preis rechtfertigen. Dieser Preis lässt sich durch inhaltliche Qualitäten aber auch durch die Aufbereitung Ihrer Unterlagen/Nachbereitung noch einmal erhöhen. Sollten Ihre Kunden dann verstanden haben, dass sich Ihre einzigartige Qualität positiv auf ihre Ergebnisse auswirkt (Zeit- & Geldersparnis) dann werden Sie dauerhaft hohe Honorare berechnen können und Ihre Kunden diese auch gern zahlen. Also steht im Mittelpunkt die Überzeugungsarbeit durch Qualität und nicht durch „Billigangebote“.

    Einen guten Wochenstart wünsch Marco Kerber

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