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Was resiliente Teams auszeichnet

Der Teamresilienz-Prozess und die 6 Faktoren der Teamresilienz
Der Teamresilienz-Prozess und die 6 Faktoren der Teamresilienz © persolog GmbH

Wir brauchen starke Teams! Teams, die fähig sind, Krisen zu überstehen. Mit Teamresilienz kann das gelingen. Doch was steckt hinter diesem Begriff?

Teamresilienz: Das steckt dahinter

Wenn man anfängt, sich mit einem neuen Thema auseinanderzusetzen, ist es wichtig, sich zuerst mit der Definition wichtiger Begriffe zu beschäftigen. Nur so entsteht Klarheit über das, worüber man schreibt oder spricht. Deshalb möchte ich dir zu Beginn einen Einblick in die Definition von Teamresilienz geben:
Teamresilienz bezeichnet die Fähigkeit eines Teams, seine Leistungsfähigkeit unter schwierigen Rahmenbedingungen zu erhalten und belastende Situationen gemeinsam gut und ohne Beeinträchtigung zu bewältigen (Kainzbauer & Brandhuber, 2015, S. 4)



In anderen Worten: Ein Team schafft es auch in Krisen, Druck, bei Veränderungen oder Rückschlägen seine Leistung zu erbringen und diese Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen. Trotz stressiger Umstände bleibt ein resilientes Team produktiv und eignet sich weitere Kompetenzen an, um mit den Belastungsfaktoren immer besser umgehen zu können. Wie beim einzelnen Menschen ist die Resilienz eines Teams ein dynamischer, aktiver Prozess, der auch präventiv initiiert werden kann (vgl. Huber 2019, S. 23f.) Man kann die Resilienz eines Teams also schon steigern, bevor es zu einer Herausforderung kommt. Resilienz ist etwas, was man als Team erlernen und gestalten kann.

In anderen Worten: Ein Team schafft es auch in Krisen, Druck, bei Veränderungen oder Rückschlägen seine Leistung zu erbringen und diese Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen. Trotz stressiger Umstände bleibt ein resilientes Team produktiv und eignet sich weitere Kompetenzen an, um mit den Belastungsfaktoren immer besser umgehen zu können. Wie beim einzelnen Menschen ist die Resilienz eines Teams ein dynamischer, aktiver Prozess, der auch präventiv initiiert werden kann (vgl. Huber 2019, S. 23f.) Man kann die Resilienz eines Teams also schon steigern, bevor es zu einer Herausforderung kommt. Resilienz ist etwas, was man als Team erlernen und gestalten kann.

Nur: Welche Voraussetzungen soll ein Team mitbrin­gen,
um all dies bewerkstelligen zu können?

Die Antwort geben 6 wesentliche Resilienzfaktoren eines Teams: Bedeutsamkeit, psychologische Sicherheit, Klarheit & Struktur, Teamwirksamkeit, Handlungs- & Lösungsorientierung und Teamlearning. Wenn ein Team am Aufbau und der Ent­wicklung dieser Faktoren arbeitet, macht es einen entschei­denden Schritt, um sein Potenzial voll auszuschöpfen und sich erfolgreich gegen Krisen zu wappnen. Wie einem Team genau das gelingt, erfährst du in diesem Artikel.

Teamresilienz – mehr als resiliente Einzelpersonen

Jetzt könnte man annehmen, dass Teamresilienz dadurch erzielt wird, dass man in die Resilienz jedes einzelnen Mitgliedes investiert. Das kann sicher zu einem resilienteren Team beitragen. Doch: Eine Gruppe resilienter Individuen macht nicht zwangsläufig ein resilientes Team aus. Die Resilienz eines Teams entsteht aus Routinen, die das Team gemeinsam entwickelt, um mit Belastungssituationen umzugehen.

Teamresilienz – Faktoren, die Teams stark machen

Wie auch die persönliche und die organisationale Resilienz besteht Teamresilienz nicht nur aus einem Faktor, sondern aus vielen verschiedenen Facetten, die dazu beitragen, dass ein Team gut durch Krisen und Herausforderungen kommt. Welche Voraussetzungen muss ein Team also konkret mitbringen? Hier erfährst du mehr über die Faktoren:

Bedeutsamkeit – der erste Teamresilienz-Faktor

Bei dem Faktor „Bedeutsamkeit“ geht es darum, Orientierung zu geben und Klarheit zu schaffen. Ist dem Team klar, warum es das Team eigentlich gibt? Weiß jeder einzelne, welchem Mehrwert die eigene Arbeit und die des Teams liefert?

Eine Studie von Tatjana Schnell (2018) hat gezeigt, dass vier Komponenten eine Rolle spielen, damit Arbeit sinnvoll erscheint:

  1. Kohärenz – das bedeutet, dass die inhaltlichen Aufgaben zu den Fähigkeiten und den Gegebenheiten passen. Also: Man erhält die Möglichkeit, seine Stärken einzubringen.
  2. Bedeutsamkeit – das bedeutet, dass der geleistete Beitrag wichtig genommen wird.
  3. Orientierung – das bedeutet, dass die Ausrichtung des Unternehmens mit den eigenen Werten im Einklang stehen.
  4. Zugehörigkeit – das bedeutet, dass sich Menschen mit dem Unternehmen identifizieren können und damit zu etwas Größerem zugehörig fühlen.

Diese Komponenten können auf Teams und deren gemeinsame Arbeit übertragen werden.
Werte geben dem Team langfristig Orientierung darüber, wozu es ein Team gibt, und was erreicht werden soll. Damit das Team erkennt, dass es vorangeht und es Fortschritte als Erfolge wahrnimmt, braucht es Ziele. Also: Meilensteine auf dem Weg zur Vision. Durch individuelle und klar formulierte Ziele weiß jedes Teammitglied, was es zur Zielerreichung beitragen kann und was das Team von ihm braucht.
Gut funktionierende Teams haben klare Ziele, arbeiten zusammen, um diese Ziele zu erreichen und sie reflektieren immer wieder darüber, wie sie gemeinsam den Zielen näherkommen und wie sie ihre Zusammenarbeit weiter verbessern können. Werden Ziele gemeinsam erreicht, schafft das Erfolgserlebnisse. Diese motivieren und spornen weiter an. Es ist deshalb wichtig, immer wieder den Blick auf die Team-Erfolge zu lenken, sie zu feiern und gemeinsam darüber zu sprechen, wie sie erreicht wurden.

Vielleicht fragst du dich jetzt, wie es gelingen kann, dies in der Praxis in (d)einem Team zu erzeugen. Ganz konkret kann dies zum Beispiel durch folgende Leitfragen in der Praxis gefördert werden:

  • Zu welchem Großen und Ganzen tragen wir als Team mit unserer gemeinsamen Teamarbeit sinnvoll bei?
  • Wozu trägt jede:r Einzelne im Team bei?
  • Worauf darf das Team bei jedem Einzelnen vertrauen?
  • Was bin ich bereit, zu geben?
  • Welche Werte und Vision unterstützen uns in unserem Tun?

Es ist wichtig, sich regelmäßig mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. Denn: Wenn ein Team den Sinn und Zweck seiner Arbeit nicht mehr erkennen kann, wird es nicht langfristig fähig sein, erfolgreich zu arbeiten. Und gerade in Krisen hilft es enorm zu wissen, wofür man etwas tut. Das folgende Zitat bringt es schön auf den Punkt:

„Wenn du dein Warum kennst, findet das Wie immer seinen Weg.“

Psychologische Sicherheit – der zweite Teamresilienz-Faktor

Ein Faktor, der eine sehr hohe Bedeutung für Teamresilienz aufweist, ist die psychologische Sicherheit. Die Verhaltensforscherin Amy Edmondson aus Harvard führte psychologische Sicherheit als „die von den Mitgliedern eines Teams geteilte Überzeugung, dass das Team sicher ist, wenn es zwischenmenschliche Risiken eingeht“. Psychologische Sicherheit beschreibt das Maß an Sicherheit, das die Teammitglieder empfinden, um auch unangenehme Wahrheiten aussprechen zu können, Fehler einzugestehen und untereinander Verletzlichkeit und Unsicherheiten zu zeigen. Sie beschreibt also eine positive, von Vertrauen geprägte Arbeitsatmosphäre, in der Teammitglieder sich selbst und offen sein dürfen, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen.

Die Psychologen Jasmine Zahno und Joseph Pelrine unterteilen psychologische Sicherheit in drei Aspekte:

  1. Verletzlichkeit zeigen: Verletzlichkeit kann man als einen Zustand beschreiben, in dem man sich öffnet und einen anderen Menschen tief in seine Seele blicken lässt, und dabei von anderen Menschen entweder verletzt oder angenommen und positiv überrascht werden kann. Es ist die Voraussetzung dafür, dass Aufgaben nicht nur abgearbeitet werden, sondern dass kreative und explorative Lösungen entwickelt werden können.
  2. Vertrauen schenken: Vertrauen ist die Erwartung, nicht durch das Handeln anderer benachteiligt zu werden; als solches stellt es die unverzichtbare Grundlage jeder Kooperation dar.
  3. Verantwortung übernehmen: Das Übernehmen von echter, empfundener Verantwortung erfolgt über Klarheit und Kompetenz. Mitarbeiter haben Klarheit über die Absichten ihrer Mission und sind mit ausreichend Kompetenz ausgestattet, die Mission zum Erfolg zu führen.

Führungskräfte, aber auch jedes einzelne Teammitglied, können dazu beitragen, Offenheit für Verletzlichkeit, Vertrauen und Verantwortung zu fördern.

Klarheit und Struktur – der dritte Teamresilienz- Faktor

Führungskräfte, aber auch jedes einzelne Teammitglied, können dazu beitragen, Offenheit für Verletzlichkeit, Vertrauen und Verantwortung zu fördern.

Alles ändert sich. Und gerade deshalb ist es wichtig, Klarheit & Struktur in Teams zu schaffen. Dazu gehört, dass Erwartungen klar kommuniziert werden und jeder im Team weiß, welchen Beitrag er zum Gesamterfolg beitragen kann. Es herrscht Klarheit über die Ziele, die ein Team verfolgt. Wichtig ist, dass das auch in schwierigen Zeiten gewährleistet ist.

Gleichzeitig ist ein resilientes Team dazu in der Lage, seine Zukunft pro­aktiv zu gestalten. Teamziele werden regelmäßig auf Aktualität und Ange­messenheit überprüft und nachjustiert.

Damit das gelingen kann, muss ein Augenmerk auf regelmäßige und transparente Kommunikation gelegt werden. Nur so gelingt es dem Team, neue Strategien zu entwickeln, um kritischen Entwicklun­gen möglichst frühzeitig entgegenzuwirken und sie im besten Fall zu vermeiden.

Es ist wichtig, immer wieder die Antwort auf folgende Fragen zu überprüfen:

  • Sind Ziele, Rollen und Meilensteine für jeden im Team wirklich klar?
  • Ist klar, was von jedem im Team erwartet wird?

In einem gut funktionierenden Team sollte sichergestellt werden, dass das der Fall ist. Vor allem unausgesprochenen Anforderungen an Teammitglieder sollten möglichst regelmäßig auf den Tisch kommen, um alte Strukturen zu überdenken und neue Routinen zu entwickeln. Genau hier ist der „Marktplatz der Erwartungen“ ein sehr wirksamer Ansatz.

Das steckt dahinter: Eingeteilt in Gruppen oder einzeln werden die Teammitglieder aufgefordert, ihre eigene Funktionsbeschreibung auf Ihrem „Marktplatz“ (= auf einem Flipchart) aufzuschreiben. Dann geht das „Tauschgeschäft“ los. Alle Personen/Gruppen gehen im Uhrzeigersinn zum nächsten Flipchart (= Marktplatz) und schreiben auf, was sie von der Person/Gruppe, vor deren Marktplatz sie geradestehen, erwarten, bzw. wofür diese Person/Gruppe ihrer Einschätzung nach zuständig ist. Die Beiträge, die von den Vorgängern bereits aufgeschrieben wurden, werden durchgelesen und mit den neuen Erwartungen ergänzt. Nach und nach füllen sich die Marktplätze mit „Ware“ (Informationen, Sichtweisen, Rollen). Nach der Runde kehren die Besitzer zu seinem eigenen Marktplatz zurück, lesen die Erwartungen durch und reflektieren darüber. Offene Fragen werden im Plenum geklärt.

Teamwirksamkeit – der vierte Teamresilienz-Faktor

„Können wir das schaffen? Jo, wir schaffen das.“ Sicherlich kennt der ein oder andere diesen Slogan noch von Bob der Baumeister. Und genau das beschreibt auch den vierten Teamresilienzfaktor. Es geht darum, dass das Team fest daran glaubt, Herausforderungen bewältigen zu können.

Genauer gesagt beschreibt Teamwirksamkeit eine kollektive Wirksamkeitsüberzeugung. Das bedeutet, dass ein resilientes Team seine Stärken kennt und einen gemeinsamen Glauben an die eigene Fähigkeit hat, auch komplexe Aufgaben, Hürden und Widrigkeiten bewältigen zu können. Auch unter schwierigen Bedingungen hat jedes Vertrauen in die Leistungsfähigkeit des Teams.

Ein Team, das über eine hohe Teamwirksamkeit verfügt, geht mit mehr Selbstvertrauen und Zuversicht an Herausforderungen und Gefahren heran, kann Unvorhersehbares besser bewältigen und gestärkter aus Krisen hervorgehen.

Wie kann dieser Faktor konkret gestärkt werden? Grundlegend dafür ist es wichtig zu verstehen: Menschen sind Gewohnheitstiere. Wenn wir im Team immer nur die gleichen Dinge tun, dann werden wir nie erfahren, was alles möglich ist. Deshalb wird die Teamwirksamkeit gestärkt, wenn ein Team seine Komfortzone verlässt und seine Angstzone überwindet; wenn es bemerkt, dass es lernen, wachsen und stärker an sich glauben kann. So gelingt es dem Team, sich immer größeren Herausforderungen zu stellen – mit der Überzeugung, diese gemeinsam zu meistern.

Wie kann dieser Faktor konkret gestärkt werden? Grundlegend dafür ist es wichtig zu verstehen: Menschen sind Gewohnheitstiere. Wenn wir im Team immer nur die gleichen Dinge tun, dann werden wir nie erfahren, was alles möglich ist. Deshalb wird die Teamwirksamkeit gestärkt, wenn ein Team seine Komfortzone verlässt und seine Angstzone überwindet; wenn es bemerkt, dass es lernen, wachsen und stärker an sich glauben kann. So gelingt es dem Team, sich immer größeren Herausforderungen zu stellen – mit der Überzeugung, diese gemeinsam zu meistern.

Handlungs- und Lösungsorientierung – der fünfte Teamresilienz-Faktor

Konkret bedeutet Handlungs- und Lösungsorientierung, dass ein resilientes Team dazu in der Lage ist, auch in widrigen Situationen handlungsaktiv zu bleiben und nach einer gemeinsamen Lösung zu suchen. Dazu gehört auch, dass ein resilientes Team bereit ist, sich zu verändern und sich an Veränderungen anzupassen.

Resiliente Teams werden von Krisen und Herausforderungen nicht gelähmt. Sie sind fähig, ein Problem aus mehreren Perspektiven zu betrachten und richten ihren Blick bewusst auf die Lösung, nicht auf das Problem.

Außerdem mobilisieren und aktivieren resiliente Teams ihre ganze Energie, um gemeinsam möglichst schnell raus aus der Problemtrance zu steuern und passende Lösungen zu finden. Chancen, Stärken und Fortschritt stehen dabei im Fokus. Das hilft einem Team, auch dann handlungsfähig zu bleiben, wenn es schwierig wird.

Eine tolle Möglichkeit, um Teams dabei zu unterstützen, eine neue Perspektive einzunehmen ist die Wunderfrage. In schwierigen Situationen wünscht man sich oft, dass über Nacht ein Wunder geschieht und alle Probleme von heute auf morgen verschwunden sind. Doch nur selten wird dieser kluge Gedanke wirklich genutzt – und das, obwohl er auch in Teams eingesetzt werden kann, um sich für neue Gedanken, Gefühlswelten und Verhaltensweisen zu öffnen. In einer hypothetischen Zukunft ist alles vorstellbar, alles machbar, und erste Lösungsvisionen werden sichtbar.

Ganz praktisch funktioniert es so: Das Team bekommt folgende Frage im Plenum gestellt: „Was ist aus deiner Sicht das aktuell größte Problem im oder für das Team?“ Jedes Teammitglied schreibt seine Antwort auf eine Moderationskarte. Die Karten werden nacheinander aufgedeckt. Nun wird um das größte Problem gepokert: Die Karten werden danach sortiert, wie gravierend jedes Problem fürs Team ist. Alle einigen sich auf eine Karte, die aktuell das größte Problem im Team darstellt.

Nun wird die Wunderfrage gestellt: „Stellen Sie sich vor, dass Sie schlafen gehen und über Nacht passiert ein Wunder. Am nächsten Tag ist Ihr Problem gelöst. Woran würden Sie merken, dass Ihr Problem gelöst ist? Wie würde es Ihnen gehen?“ Die Ideen werden gesammelt. Welche neuen Perspektiven haben sich aufgetan? Welche konkreten Lösungsansätze lassen sich fürs Team ableiten?

Teamlearning – der sechste Teamresilienz-Faktor

Scheitern gehört zum Leben dazu. Jedes Team wird auch immer wieder mit Misserfolgen konfrontiert sein. Die spannende Frage ist: Wie geht ein Team damit um? Genau darum geht es bei dem sechsten Teamresilienzfaktor.

Teamlearning bedeutet, dass ein resilientes Team dazu in der Lage ist, erlebte Rückschläge als natürlichen Bestandteil des Lernprozesses zu betrachten und aus diesen Erfahrungen zukunftsorientierte Schlüsse zu ziehen. Es ist wichtig, negative Erlebnisse im Nachhinein gemeinsam zu reflektieren und diese sowohl sachlich als auch emotional auf konstruktive Weise aufzuarbeiten. Die „Lessons learned“ werden gemeinsam gesammelt. So können neue Ideen entstehen und innovative Routinen geschaffen werden, um sich für die Zukunft auszurüsten.

Nichts ist so spannend, interessant und inspirierend wie wahre Geschichten. Während Zahlen und Fakten die Glaubwürdigkeit einer Information erhöhen, sorgt das Erzählen von Geschichten für emotionales Berührtsein. Auch in Teams hat Storytelling einen großen Effekt: Wenn persönliche Geschichten vom Hin¬fallen und Wiederaufstehen, sogenannte FuckUp-Stories, miteinander geteilt werden, werden Erfahrungen lebhaft und Ressourcen und Stärken sichtbar.

Konkret funktioniert das so: Jeder im Team macht für sich ein Brainstorming zum Thema „Meine FuckUp-Stories“. Dabei soll sich jeder schlagwortartig besonders lehrreiche Geschichten aus dem eigenen Leben ins Gedächtnis rufen, bei denen die Teammitglieder Misserfolge erlebt oder Rückschläge erlitten haben. Jeder entscheidet sich dann für eine Story, die er mit dem Team teilen möchte und bereitet diese vor. Dabei ist es wichtig, sich bei der Erzählung auf die Hauptbotschaft zu fokussieren: Was war das wichtigste Learning? Was hat geholfen, die Situation zu überwinden? Was kann das Team davon lernen? Jeder, der möchte, erzählt dann seine eigene FuckUp-Story. Es entsteht ein kollektives Lern-Erlebnis.

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Gratis Webinar

Im November hat Debora Karsch das Webinar zu „Teamresilienz“ gehalten und wir sagen: Chapeau, Debora! 🙂
Du konntest nicht dabei sein? Sei nicht traurig, wir haben die Lösung! Hier kannst du dich anmelden und kommst zur Aufzeichnung vom Webinar, welches du dir ganz einfach kostenfrei anschauen kannst. Wir wünschen dir viel Spaß dabei.





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