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Was wirklich glücklich macht

Die meisten Menschen wären gerne ein wenig glücklicher, doch sie wissen nicht wie. Hier drei konkrete Tipps mit Langzeit-Wirkung.

Erleben macht glücklicher als haben

Wohlstand macht nur bis zu einem gewissen Grad glücklich. Und auch die Verbesserung von Lebensumständen, z. B. der Umzug in ein besseres Haus, eine Gehaltserhöhung oder ein neuer Arbeitsplatz, machen nur kurzfristig glücklicher und haben weniger Impact auf das eigene Glücksempfinden, als man zunächst denken mag. Was tatsächlich glücklich macht, sind Erlebnisse im Alltag. Anderen Menschen helfen, etwas gemeinsam unternehmen, besondere Erlebnisse.



Von den Erfahrungen anderer profitieren

Wenn Sie in einer schwierigen Situation sind, ist es besser, wenn Sie von den Erfahrungen anderer profitieren, als wenn Sie sich selbst ein objektives Bild machen. Das hat Harvard- Psychologen Daniel Gilbert herausgefunden. „Wenn Sie wissen wollen, was Sie in Zukunft glücklich macht, fragen Sie einen Fremden.“ Sein Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie besuchen ein Restaurant, in dem Sie noch nie gewesen sind. Wie wählen Sie jetzt Ihr Gericht von der Speisekarte. Sie können selbst schauen und überlegen. Sie können aber auch jemanden fragen, zum Beispiel den Kellner oder einen offensichtlichen Stammgast. Wenn Sie um Empfehlung bitten, werden Sie wahrscheinlich zufriedener mit Ihrem Gericht sein, als wenn Sie Ihre Entscheidung nach dem Studieren der Speisekarte treffen. Das gilt für Urlaube, für einen neuen Arbeitsplatz und viele andere Themen im Leben.

Bauch statt Kopf

Wie lange überlegen Sie, bevor Sie etwas entscheiden? Wählen Sie ganz wohlüberlegt, oder verlassen Sie sich eher auf Ihre Intuition. Tatsächlich geht es in Entscheidungen immer darum, beide Komponenten abzuwägen, denn Fakten sind wichtig, aber ein störendes Bauchgefühl sagt auch immer etwas aus. Wer wird glücklicher? Tatsächlich tendenziell der, der schnelle Bauchen¬¬tscheidungen im Vergleich zu langwierigen Kopfentscheidungen bevorzugt. Eine mögliche Erklärung könnte sein, dass jemand, der sich ausführlich mit Pro und Contra beschäftigt auch mehr das Contra im Kopf hat. Oder im Abwägen mit Alternativen die Alternativen im Kopf hat.

Autorin:

Debora Karsch, Geschäftsführerin und Mastertrainerin der persolog GmbH

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Bildnachweis: Adobe Stock ©cppzone

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