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Zehn Regeln für erfolgreiches Lernen & Lehren

© iStock: Squaredpixels

 

Lernen läuft oft nebenbei, nach alten Verhaltensmustern. Gerade Erwachsene hinterfragen ihre neue Lernsituation nicht und lernen, wie sie es von früher gewohnt sind. Das führt häufig dazu, dass Lernprozesse nicht erfolgreich sind. Wir haben für Sie zusammengestellt, welche Faktoren Lernen und Lehren, insbesondere in der Erwachsenenbildung, beeinflussen.

Regel 1: Lernprozesse müssen aktiv und gezielt erlebt werden. Ein „Nebenherlaufen“ führt zum Scheitern.

Regel 2: Lob und Belohnung wirken verstärkend. Dies muss aber unmittelbar auf die gute Leistung folgen. Zu spät erteiltes Lob ist nicht nur wirkungslos, sondern kann unter Umständen einen negativen Effekt haben.

Regel 3: Unerwünschte Verhaltensweisen verschwinden am ehesten, wenn man ihnen keinerlei Verstärkung angedeihen lässt.

Regel 4: Verstärkungen wirken dann positiv motivierend, wenn sie sich an den Bedürfnissen eines Menschen orientieren (z.B. Bedürfnis nach Anerkennung).

Regel 5: Manche Fehler müssen erst einmal gemacht werden, um anschließend eine Verhaltensveränderung einleiten zu können. Das gilt auch fürs Lernen und das Lehren.

Regel 6: Erfolgreiche Lehre hilft den Lernenden, neue Verhaltensmuster aktiv und bewusst zu erarbeiten und kontinuierlich einzuüben.

Regel 7: Neue, zu lernende Verhaltensmuster sollten häufig wiederholt werden, aber immer in einer anderen Situation.

Regel 8: Jeder Unterricht muss fachgerecht sein; d. h., die Didaktik sollte in ihrer Dynamik dem Wesen des Stoffgebietes angepasst sein. Sich auf eine einzige Methode für alle Stoffgebiete festzulegen, ist ein Kardinalfehler.

Regel 9: Teilnehmende an Erwachsenenseminaren wollen gefordert werden. Je höher der Anspruch an sie ist, desto größer auch das Erfolgserlebnis. Man sollte deshalb die Lernenden eher bis an die Grenze ihrer Belastbarkeit führen, als das Leistungsniveau zu tief anzulegen.

Regel 10: Der Verlauf eines Seminars sollte in seiner Zielsetzung und Gliederung klar erkennbar sein. Man beginnt mit dem bereits Bekannten und reichert den Unterricht mit Beispielen und Vergleichen aus verschiedenen Lebensbereichen an.

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