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Was gute Unternehmer auszeichnet

Damit Unternehmen vorankommen, brauchen sie Unternehmergeist. Und das nicht nur vom Unternehmer selbst, sondern insbesondere auch von seinen Mitarbeitern.

Neben den „handwerklichen“ Fähigkeiten des Managements beherrscht ein guter Unternehmer vor allem die Kunst der Menschenführung. Voraussetzung für eine gute Menschenführung ist allerdings die Fähigkeit, sich selbst zu führen. Das bedeutet, dass sich ein guter Unternehmer immer wieder selbst reflektiert: Welche Paradigmen hat er? Welche Emotionen beeinflussen ihn? Wie geht er damit um? Wie steuert er sich im Umgang mit anderen? Wenn ihm das gelingt – nämlich sich selbst zu führen –, dann ist er in der Lage, auch andere gut zu führen.

Der größte Fehler von Führungskräften: Fehlendes Vertrauen

Manche Unternehmer führen im Sinne Lenins nach dem Motto „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“. Das ist bewusst überspitzt. Aber man kann sich manchmal des Eindrucks nicht erwehren, dass viele Unternehmer einem regelrechten Kontrollzwang unterliegen. Daran ist dann nichts auszusetzen, wenn sich die Führungskraft diesem Bedürfnis auch stellt. Doch wenn Führungskräfte erst Vertrauen versprechen und dann Kontrolle ausüben, wird es schwierig. Diese Führungskräfte sollten sich und den Mitarbeitern offen eingestehen, dass sie die Kontrolle in der Hand behalten möchten. Sie müssen dies aber klar kommunizieren, dann können die Mitarbeiter damit umgehen.

Die neue Handlungsmaxime für Führungskräfte

„Mach was du willst. Mach es bewusst. Und übernimm die Verantwortung dafür.“

Wir alle laufen Gefahr, uns als Opfer von irgendetwas und irgendwem zu sehen. Allzu leicht schieben wir die Verantwortung für unser eigenes Handeln auf andere. Deshalb müssen Unternehmer sich ehrlich mit sich selbst auseinander setzen. Wie viele ihrer Entscheidungen haben sie im Grunde aus Angst getroffen? Wo gehen sie Schwierigkeiten aus dem Weg? Wer hält tatsächlich das Steuer in der Hand? Oder sind sie bereit, zielstrebig zu handeln und Risiken einzugehen – auch auf die Gefahr hin, Fehler zu machen?

Vom Umgang mit Fehlern

Denn wer Fehler macht, verschwindet von der Bildfläche. Heißt es jedenfalls. In der Praxis ist das aber nicht zwangsläufig so. Jeder macht Fehler. Die Frage ist: Wie gehe ich damit um? Wenn jemand bereit ist, die Verantwortung dafür zu übernehmen und auch die negativen Folgen zu tragen, wird das meistens respektiert. Selten haben Fehler jedoch monokausale Ursachen. Außerdem „passieren“ Fehler nicht, sie werden gemacht. Verantwortungsvolles Handeln heißt dann, zu den Fehlern zu stehen, die eigenverschuldet sind. Es heißt auch, eigene Fehler offen und ehrlich anzusprechen. Ziel: Eine zukunftsorientierte Fehleranalyse bildet die Grundlage, um nach Alternativen zu suchen und die Dinge in Zukunft anders anzupacken. Wenn andere von den Fehlern betroffen sind, ist es außerdem hilfreich sich zu entschuldigen. Dann ist der Weg frei für ein anderes, angemesseneres Vorgehen.

Vom Umgang mit Erfolg

Was für Fehler gilt, sollte der gute Unternehmer aber auch im Erfolgsfall beherzigen. Wirklich klug verhält sich, wer sich in jeder Lebenssituation die Frage stellt: Was kann ich daraus lernen? Die stete Reflexion des eigenen Handelns hilft erfolgreichen Menschen, den Bezug zur Realität zu behalten und nicht abzuheben.

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