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Last but not least: Es muss nicht immer Mai sein!

foggy morningDer vor uns liegende November leidet unter einem schlechten Image: kalt, nass, ungemütlich. Wir versuchen, dem unbeliebtesten Monat einige liebenswerte Seiten abzugewinnen.

Ein Monat bittet um Fairness.

Positive November-Aspekte

Es lohnt sich, über den November nachzudenken. Oder über unser Leben im November. So schlecht ist es nämlich gar nicht. Der November bietet durchaus Reize, die anderen Monaten komplett abgehen. Hier eine Auswahl zur Anregung, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

  • Er beginnt mit einem Feiertag: Allerheiligen. Doch! Wenn nicht, liegt es nicht am November, sondern an der Landespolitik. Starten Sie eine Bürgerinitiative …
  • Der November ist ein echter Zeitspender: Endlich ruht die Gartenarbeit. Endlich ein Monat ohne Tomaten gießen, Rasen mähen, Obst pflücken, Unkraut jäten, Hecke schneiden, grillen und Grill säubern, Sonnenschirme auf- und zuklappen … lassen Sie das Laub getrost liegen! Es weht Ihnen ja doch von der Schaufel.
  • Der November richtet unser Augenmerk nach innen: Ein bisschen aufräumen und sortieren, ein bisschen renovieren, weniger Termine, mehr Beschaulichkeit. Genau das Richtige, bevor ein Dezember mit Nikolaus, Betriebsweihnachtsfeier(n), Schulweihnachtsfeier(n), Familienweihnachtsfeier(n) und Silvesterfeier(n) uns wieder alles abverlangt.
  • Nebel im November: Sorgt für mangelnden Weitblick und damit für weniger Hektik auf unseren Straßen. Bei Sichtweiten unter zehn Metern durchfahren wir gelassen manche Baustelle und manchen Stau, ohne es zu bemerken. Mangels Geschwindigkeit ist die Gefahr gering, in eine Radarfalle zu geraten. Dafür steigt die Wahrscheinlichkeit, ein vorausfahrendes (oder stehendes) Fahrzeugheck zu treffen.
  • Nach dem ständigen „près“- und „après“-Geschmiere mit Sonnenmilch und nach etlichen Trotzdem-Sonnenbränden kann unsere Haut sich endlich erholen und entspannen. Der reduzierte Pflegeaufwand bedeutet gleichzeitig reduzierter Zeitaufwand und weniger hartnäckige Flecken in der Wäsche.
  • Die unschlagbare Kombination aus Kälte und Nässe fördert unser Gesundheitsbewusstsein: Wir trinken Kräutertees (und Schnaps) statt Bier, härten uns mit Wechselduschen ab und gehen trotz Wetter lieber spazieren als in das Wartezimmer des Arztes mit seinen schniefenden Gestalten.
  • Kürzere Tage, längere Nächte: Genießen Sie endlich mal wieder sechzehn Stunden Schlaf am Stück!
  • Sprache prägt Bewusstsein. Negative Sprache führt zu negativer Einstellung. Deshalb unsere Empfehlung: Tauschen Sie die weit verbreiteten negativen November-Attribute gegen positive: „angenehm gedämpftes Licht“ statt „trüb, trist“, „erfrischend“ statt „regnerisch, nasskalt“, „ruhig, entspannend“ statt „öde, langweilig“ …
  • Dass es im November nur regnet, kann man wirklich nicht behaupten! Ich meine mich zu erinnern, auch im November schon mal ohne Regenschirm das Haus verlassen zu haben. Musste mich, wenn ich mich recht entsinne, danach zwar komplett umziehen …
  • Auch wenn Sie die Sonne über Wochen nicht sehen, bitte gehen Sie davon aus: Sie ist noch da.

Sie sehen, es gibt tatsächlich ausreichend Gründe, den November zu genießen. Freuen wir uns also auf den Monat, der vor uns liegt. Der nächste Mai kommt bestimmt und früh genug …

© phantom-as, persolog GmbH, MMIX

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